How Velocity Works & Why Results Differ From Other Speedtests
1. Ping (Latenz): HTTP/2 Edge Proxy vs. ICMP / Native Sockets
Speedtests wie Ookla oder Command-Line-Pings nutzen native ICMP- oder TCP-Sockets direkt zu einzelnen Provider-Servern. Velocity läuft vollständig im Browser-Sandbox und misst die reine HTTP/2-Round-Trip-Time (RTT) zu globalen Edge-Proxy-Knoten. Dadurch spiegelt der Ping in Velocity die echte Latenz wider, die du beim Aufrufen moderner Webseiten, Cloud-Dienste und APIs hast.
2. Download-Engine: Parallel-Streams & TCP Slow-Start Warmup
Zu Beginn eines Downloads steigern TCP-Algorithmen ihre Fenstergröße schrittweise (Slow-Start). Velocity startet 6 parallele Web-Worker-Streams, verwirft die ersten 1.5 Sekunden der Anlaufphase (Warmup) und berechnet den echten anhaltenden Durchsatz (80. Perzentil). So wird verhindert, dass Puffer-Schwankungen dein Ergebnis verfälschen.
3. Upload-Engine: Echtzeit-Byte-Tracking via XHR Progress Streams
Während viele Online-Speedtests Uploads in großen Blöcken hochrechnen (was zu künstlichen Peaks oder Hängern führt), nutzt Velocity XMLHttpRequest.upload.onprogress in isolierten Blob Web Workern. Jedes Byte wird in Mikrosekunden-Präzision gemessen, sobald es deine Netzwerkkarte verlässt.
4. Warum unterscheiden sich Speedtests leicht voneinander?
Server-Standort & Routing: Jeder Speedtest nutzt unterschiedliche Ziel-Server. Ookla wählt oft lokale ISP-Server, Fast.com nutzt Netflix-CDNs, und Velocity misst gegen weltweite Edge-Cloud-Netzwerke.
Browser-Sandbox: Native Desktop-Apps greifen direkt auf Betriebssystem-Sockets zu, während Browser-Speedtests die Netzwerkschicht des Browsers nutzen.